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Tartanbahn oder Kunststoffgranulat? Die wichtigsten Unterschiede im Überblick

Wir erklären die gängigsten Kunststoffsportbeläge für Leichtathletikanlagen – von der klassischen Tartanbahn bis zum modernen EPDM-Granulat-System – und welcher Belag für welchen Einsatzzweck geeignet ist.

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Tartanbahn oder Kunststoffgranulat? Die wichtigsten Unterschiede im Überblick

Was ist eine Tartanbahn?

Der Begriff Tartanbahn ist im deutschen Sprachgebrauch zur allgemeinen Bezeichnung für Kunststofflaufbahnen in der Leichtathletik geworden – obwohl „Tartan” eigentlich ein Markenname ist.

Eine normgerechte Laufbahn nach DIN EN 14877 und IAAF-Richtlinien besteht aus mehreren Schichten:

  • Tragschicht: Asphalt oder Beton als stabile Basis
  • Haftbrücke: Verbindet Tragschicht und Elastikschicht
  • Elastikschicht: Sorgt für Dämpfung und Sicherheit
  • Deckschicht: Wetterfester, rutschfester Verschleißbelag

Die gängigsten Belagsysteme

1. Vollgummi (Solid)

„Solid-Systeme” bestehen aus einem komplett aus PUR-gebundenem Gummi gegossenen Belag. Sie sind besonders langlebig und pflegeleicht.

Ideal für: Wettkampfanlagen, Bundesliga-Stadien, hohe Belastungsfrequenz.

2. Sandwich-System (IAAF-Klasse 2)

Eine perforierte PUR-Schicht auf einer Elastikschicht – gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Ideal für: Kommunale Sportanlagen, Vereinsplätze mit moderatem Budget.

3. Einstreusystem (EPDM-Granulat)

EPDM-Granulat wird in eine frische PUR-Versiegelung eingestreut. Sehr farbintensiv, gut für Mehrzweckflächen.

Ideal für: Schulanlagen, Multisportflächen, farbige Sondergestaltungen.

Fallschutz und Normkonformität

Bei Spielplatz- und Schulanlagen ist die DIN EN 1177 bindend. Sie regelt die kritische Fallhöhe und die Anforderungen an den Stoßdämpfungswert (HIC-Wert). Unsere Beläge werden regelmäßig durch akkreditierte Prüfstellen zertifiziert.

Hinweis: Ohne gültiges Prüfzertifikat haftet der Betreiber bei Unfällen. Lassen Sie bestehende Anlagen alle 2 Jahre prüfen.

Fazit: Welcher Belag ist der richtige?

Die Wahl des richtigen Belags hängt ab von:

  1. Nutzungsintensität (Trainings- vs. Wettkampfanlage)
  2. Budget (Investitions- und Folgekosten)
  3. Optischen Anforderungen (Farbgestaltung)
  4. Normklasse (kommunal, Bundesliga, olympisch)

Unsere Fachberater helfen Ihnen, die optimale Lösung für Ihre spezifischen Anforderungen zu finden. Fordern Sie jetzt ein kostenloses Erstgespräch an.

Tags: TartanbahnKunststoffbelagLeichtathletikEPDMPUR

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